Wir waren eine kleine Schar von 7 Personen und ließen uns nach einem guten Kaffee und Hörnchen von Otto Baumann über den Heidingsfelder Judenfriedhof in sehr interessanten Bildern und Informationen führen. Keiner von uns wusste so wirklich wie viele Gräber – es sind viele hundert – sich auf diesem
Hügel in der Hofmannstraße befinden.
Den Friedhof gibt es schon viele hundert Jahre lang. Die ersten Gräber wurden ganz oben, wo es noch einigermaßen eben ist, angelegt. Dann breitete sich der Friedhof am heutigen Bahndamm entlang nach unten aus. Otto hatte einen eindrucksvollen Lageplan dabei, so dass wir eine gewisse Übersicht hatten. Wir staunten über die Bilder der Grabsteine, die Otto trotz starker Verwitterung noch entziffern konnte und den „alten“ Hätzfeldern viele bekannte Namen nannte. Er konnte auch die Symbole genau erklären und machte uns klar, dass jüdische Mitbürger sehr selten den Friedhof besuchen. Das ist ganz anders als bei uns Christen.
Danke Otto und bis zum nächsten Mal!
H.Sch.
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