Sieben Familien und drei Senioren trafen sich am 23. Dezember zur Waldweihnacht auf dem Wiesle. Mit drei Trompeten wurde unser Gesang begleitet. Zuerst sangen wir den Geburtstagskindern einen Glückwunsch, danach begannen wir mit dem Lied: Wir sagen euch an…. und entzündeten vier Kerzen im Glas. Nach der Begrüßung zur Waldweihnacht- wenn auch nicht im Wald sondern auf der Wiese- machten wir uns mit den brennenden Kerzen auf den Weg rund ums Wiesle herum zur ersten Station. Dort hörten wir die Geschichte von den vier Kerzen im Advent: Die Kerzen des Friedens, des Glaubens und der Liebe wollten nicht richtig brennen, weil es wenig Frieden, Glauben und Liebe auf der Welt gibt. Die vierte Kerze sagte: Ich brenne weiter und so lange es mich gibt – das kleine Licht der Hoffnung – braucht ihr keine Angst haben und könnt getrost weiter brennen.

Die nächste Station war das Mainufer in der Nähe. Dort sangen wir ein Segenslied, weil wir den anderen Segen bringen und sein sollen.

Die dritte Station war kurz vor dem Wiesle. Inzwischen wurden wir von sechs Fackeln begleitet, weil es dunkel geworden war. Dort ging es um die Freude auf Weihnachten und wir schmetterten das Lied: O du fröhliche…

Die letzte Station war auf dem Wiesle mit dem Thema: Geschenke. Weil wir in der Natur waren, bekamen nicht wir sondern die Vögel kleine Geschenke in Form eines Meisenknödels, die die Kinder an die Bäume hängen durften, begleitet vom Lied: O Tannenbaum.

Zum Abschluss gab es Kinderpunsch und Kartoffelsuppe mit Baguette, alles auf dem Lagerfeuer warm gemacht. Zum Nachtisch konnte man Lebkuchen und Plätzchen genießen. Nach dem gemeinsamen Aufräumen machten sich alle auf den Heimweg.

Das war eine gelungene Einstimmung auf Weihnachten und wir würden uns freuen, wenn wir das noch einmal erleben dürften.

Text: HS, Bilder: Goldbach


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