Myanmar war das Thema des Weltgebetstags in diesem Jahr.
Wir trafen uns mit der kleinen Mittwochsgemeinde in der neugestalteten Krypta zum Abendgottesdienst. Unser Präses stellte uns zu Beginn des Gottesdienstes die Arbeit des Kolpingwerkes in diesem sehr armen, benachteiligten Land vor. Es gibt insgesamt 69 Kolpingsfamilien mit 1169 Mitgliedern. Diese Gruppen sind lebensnotwendig vor allem für die ausgegrenzten Menschen in diesem Land. Es ist fast unglaublich, dass es so etwas heute noch gibt. Ein Paar schreibt, dass sie jahrelang wegen kultureller und sozialer Unterschiede nicht einmal am Gottesdienst teilnehmen durften. Die Aufnahme in die Kolpingsfamilie löste im Laufe vieler Jahre eine Reihe der Probleme, so dass sie getauft werden konnten und auch kirchlich heiraten durften. Endlich durften sie auch als vollwertige Mitglieder am Gemeinschaftsleben teilnehmen. Das sind Tatsachen, die wir kaum noch verstehen und auch nicht wirklich wahrnehmen. So geschieht in diesem Land absolut wertvolle Kolpingarbeit!
Anschließend trafen wir uns noch im Kolpingzimmer zu einem gemütlichen Ausklang des Abends.
H.Sch.
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