Schon zu Beginn unserer Reiseplanung erhielten wir von Hildegard die Kontaktdaten von Nicu, dem Vorstand der
Kolpingsfamilie Gheorgheni. Von Anfang an war der Kontakt unkompliziert und wir waren alle gespannt auf den
Besuch.

Nach einer mehrstündigen Fahrt durch rumänische Dörfer empfing uns Nicu am Mittwoch, 19.08. um 19 Uhr am Kolpinghaus
mitten in Gheorgheni. Von dort aus folgten wir etwa 20 Minuten seinem Auto zu deren Wiesle, das sehr idyllisch umgeben von
Wäldern am Fuße der Karpaten liegt.
Jeden Mittwoch trifft sich dort die Kolpingsfamilie um an ihrem Haus zu arbeiten. So kam es, dass wir gleich von einigen Mitgliedern der Kolpingsfamilie sehr herzlich empfangen wurden. Da es zu dämmern begann, wurden schnell Gruppenfotos geknipst, ehe wir mit einem selbst
gebrannten Pfirsichschnaps die Begrüßung vervollständigten.
Anschließend wurde uns stolz das selbstgebaute Haus gezeigt, das laut Nicu inzwischen zu etwa 90% fertig ist. Im Erdgeschoss befinden sich eine Küche und ein Wohn-/Essbereich mit gemütlichem Kamin. Die drei Gästezimmer und zwei Bäder im Obergeschoss werden aktuell noch ausgebaut.
An einem großen Tisch gab es als Abendessen für uns alle Nudeln mit einer Fleischsoße und sauren Gurken. Die selbst zubereiteten Nachspeisen Apfelstrudel und Tiramisu rundeten dieses leckere Essen ab, das extra für uns gekocht worden war. Wir fühlten uns sehr willkommen und wurden
gleich auf Deutsch und Englisch in Gespräche verwickelt, die Freude über unseren Besuch war bei allen spürbar. Nach einer weiteren Runde Schnaps zur Verdauung verabschiedeten sich nach und nach alle. Nur wir vier blieben unter dem Sternenhimmel zurück auf dem Wiesle.
Es war eine sehr ruhige, aber auch sehr kühle Nacht. Die Bären ließen uns zum Glück in Ruhe (Nicu hatte uns vor Bären gewarnt und dringend geraten, dass unser Hund Nala mit uns im Wohnwagen schläft).

Am nächsten Morgen überraschte uns Nicu zum Frühstück mit Brötchen, gekochten Eiern, Käse, Wurst, Marmeladen und einem leckeren, selbstgemachten Gemüseaufstrich. Von Nicu erhielten wir den Tipp den nahegelegenen Lacu Rosu anzuschauen, den wir in einer kleinen Wanderung umrundeten. Nachmittags trafen wir uns mit ihm am Kolpinghaus in Gheorgheni, in dessen Gästezimmern wir die kommende Nacht verbringen durften. Uns überraschte und beeindruckte die Präsenz der Kolpingsfamilie Heidingsfeld und der damit verbundene Stellenwert unserer Partnerschaft in diesem Haus.
Bei einer Stadtführung zeigte Nicu uns den Ort Gheorgheni, ehe wir gemeinsam mit ihm und seiner Familie in einem Restaurant zu Abend aßen. […]

Der Kolpingsfamilie und insbesondere Nicu verdanken wir eine wunderschöne Zeit, seine Gastfreundschaft und Herzlichkeit berührten uns zutiefst. […]

Unser Resümee zu unserer Reise durch Rumänien: Es ist ein wunderschönes Land mit viel Natur, faszinierenden Besonderheiten (z.B. Schlammvulkane), beeindruckender Architektur und sehr netten und gastfreundlichen Menschen.

MaKa

Kategorien: Parternschaften

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